Noch einmal ans Meer und in die Ferne schauen

Melanie wollte noch einmal ans Meer. In Renesse wartete ein ganz besonderer Empfang – Familie, ehemalige Kolleginnen aus der Notaufnahme, 23 Personen und ein Hund. Ein Tag am Strand voller Freude und ein Abschied im Sternenhimmel des Wünschewagens.

Gemeinsam holten wir Melanie und ihre Tochter zu Hause ab und machten uns auf den Weg nach Renesse. Caroline, Basti und ich bildeten das heutige Team – für Caroline und Basti war es der erste Einsatz im ASB-Wünschewagen.

Melanie blickte diesem Tag mit großer Vorfreude entgegen, und das aus gutem Grund: Ihre gesamte Familie sowie ihre ehemaligen Arbeitskolleginnen aus der Notaufnahme begleiteten sie auf diesem Ausflug. 23 Personen und ein Hund!

Am Strand wartete bereits ein herzlicher Empfang auf unsere Fahrgastin: Die Kolleginnen hatten sich am Steg aufgereiht, bildeten ein Spalier mit Seifenblasenpistolen und begrüßten Melanie mit einem Sektempfang bei strahlendem Sonnenschein.

Nach einem Mittagessen mit Blick auf das Meer ging es wieder hinunter an den Strand. Während die Kinder im Sand spielten und Drachen steigen ließen, fuhr Melanie mit einem elektrischen Sandrollstuhl eigenständig über den Strand. Ein Moment, der ihr und allen Beteiligten sichtlich Freude bereitete.

Nach einem wunderschönen Tag am Meer hieß es Abschied nehmen von Familie und Freunden, und wir traten die Heimreise an. Auf dem Rückweg überquerten wir die beeindruckende Zeelandbrug, eine über fünf Kilometer lange Brücke, die uns einen letzten Blick über das weite Meer schenkte. Sonnenuntergang, einsetzende Dämmerung und unser eingeschalteter Sternenhimmel im Wünschewagen bildeten einen würdevollen Abschluss dieses besonderen Ausflugs.

Zu Hause angekommen, übergaben wir Melanie noch unseren kleinen Wünschewagen-Teddybären. Danach verabschiedeten wir uns voneinander – erfüllt von vielen schönen Momenten und dankbar, diesen Wunsch gemeinsam erlebt zu haben.

Ein Bericht unseres Wunscherfüllers Luckas aus dem Rheinland.